Zahnarztpraxis Dr. Irene Aßmann

Tätigkeitsschwerpunkt Kinder- und Jugendzahnheilkunde

Füllungen

Ist ein Kinderzahn erkrankt, ist die Entfernung der Karies und anschließende Füllung des Zahnes unerlässlich. Belässt man kariöse Zähne, breiten sich die Kariesbakterien immer weiter aus und können auch die bleibenden Zähne anstecken. Als Füllungsmaterial verwenden wir Zement (Glasionomerzement) oder Kunststoff (Komposit oder Kompomer).
Die Zementfüllung hat eine leicht gelbliche Farbe und ist weicher als Kunststoff. Die Materialkosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Die Kunststoff-Füllung ist zahnfarben, besonders glatt und zeichnet sich durch eine hohe Belastbarkeit und Haltbarkeit aus. Die Kosten für Kunststoff werden anteilig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Kinderkronen

Das sind Kronen aus medizinischem Edelstahl, die in verschiedenen Größen erhältlich sind und direkt auf die Zähne (im Seitenzahnbereich) aufgepasst werden. Ist ein Milchzahn stark zerstört oder ist eine Nervbehandlung notwendig, sind diese Kronen oftmals die letzte und einzige Möglichkeit, einen Zahn zu erhalten.

Die Kronen werden mit einem Zement befestigt und bleiben auf dem Zahn, bis dieser zusammen mit der Krone ausfällt, sodass die Kau- und Platzhalterfunktion erhalten bleibt. Ihre silberne Farbe ist für Eltern manchmal gewöhnungsbedürftig, die Kinder sind aber meist sehr stolz auf ihre "Ritter-" oder "Prinzessinnen"-Zähne. Auch Zähne mit einem Schmelzdefekt werden mit einer Stahlkrone geschützt, sodass die Zähne wieder voll funktionsfähig sind.

Milchzahnendodontie

Der Nerv eines Milchzahnes ist sehr viel größer als der eines bleibenden Zahnes. Dies kann schon bei kleineren Defekten zu einer Infektion des Nervs führen. Wird der Zahn einfach gefüllt, kommt es möglicherweise zu einer Entzündung an der Zahnwurzel, die mit einer Schwellung (bis hin zur "dicken Backe") einhergehen kann.

Um dies zu verhindern, entfernt man den infizierten Teil des Nerven, was so schnell geht, dass ihr Kind meist gar nichts davon mitbekommt. Häufig müssen die Zähne anschließend mit einer Milchzahnkrone versorgt werden.

Platzhalter

Gehen Milchzähne vorzeitig verloren, ist es wichtig den Platz für den zweiten Zahn offen zu halten. Zu diesem Zweck werden Platzhalter eingesetzt. Es gibt festsitzende und herausnehmbare Platzhalter, je nachdem, wo und wie viele Zähne fehlen.

Ein festsitzender Platzhalter ist praktisch: Er wird einzementiert und muss nur bei Lockerung erneut eingesetzt werden.

Eine mögliche Alternative ist ein Platzhalter, der herausnehmbar ist. Die Tragedauer sollte jedoch 14 Stunden nicht unterschreiten, d.h. er muss auch nachts, im Urlaub etc. getragen werden.